Liebe Freunde des Regensburger Kinderschutzbund!

2016 war ein Jahr des Wartens. Nun ist Warten eigentlich gar nicht so schlecht. Warten ermöglicht ein Innehalten und ein Reflektieren der Ereignisse.

So warten wir auf eine neue Homepage. Der Aufwand, der damit verbunden ist, zeigt uns, wie viel wir schon gemacht haben und die Neuerungen deuten auf eine stetige Veränderung und Verbesserung hin.

Wir haben ein ganzes Jahr gewartet, ob eine Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Erlangen zustande kommt. Wir brauchen diese Kooperation, denn ohne ein  Kinder- und Jugendtelefon kann ein „Jugendliche beraten Jugendliche“ nicht existieren und wir möchten doch unbedingt unsere Hoffnungsfunken behalten. Hier lässt sich ein Erfolg und ein Ende des Wartens verzeichnen.

Auch warteten wir auf die neue Kopfhoch-Seite, nun schon seit zwei Jahren in Planung. Der dritte Software-Entwickler versucht sich daran. Das zeigt uns, wie neu und innovativ unser Projekt ist, „von der Stange“ gibt es eine Jugendberatung noch nicht. Im Januar dieses Jahres 2017 wird es dann endlich soweit sein.

Auch bei den Familienpaten gab es Pläne. Eine Ausweitung auf Kelheim wurde noch zwischen den Feiertagen beschlossen. Wir freuen uns sehr darüber, zeigt es doch deutlich, dass die Familienpaten ein Erfolgsmodell sind.

Und als letztes, aber nicht zuletzt, warten wir auf unseren Umzug ins Kinderschutzhaus. Hier warten wir allerdings ungeduldig, denn wir platzen aus allen Nähten. Nichtsdestotrotz gibt es Dinge, die nicht so laufen, wie man es gerne hätte. das wird wohl noch dauern …

Im Rückblick war 2016 ein Jahr, in dem die Entwicklung im Kinderschutzbund mal nicht ganz so rasant wie die Jahre zuvor verlief. Das macht uns aber nicht traurig, sondern es ist wichtig. Immer wieder Neues trübt den Blick auf Vorhandenes. Das darf nicht passieren, wir müssen das gute Vorhandene im Auge behalten und immer wieder hinterfragen.

Ein frohes neues Jahr!!!

Frauke Riegelsberger-Ganglmeier

Regensburg, den 02. Januar 2017